Warum Doppelstabmatten so beliebt sind
Doppelstabmattenziäune gehören zu den meistverkauften Zaunsystemen in Deutschland – und das aus gutem Grund: Sie sind stabil, pflegeleicht und in vielen Höhen sowie Farben erhältlich. Ob als 6/5/6-Standardmodell oder als 8/6/8-Premiumvariante – beide lassen sich vom Heimwerker problemlos selbst montieren.
Das benötigen Sie
- Doppelstabmatten (Breite 2,50 m je Panel)
- Zaunpfosten (Klemmhalter- oder Abdeckleisten-System)
- Wasserwaage, Schnurleinen, Maurerkelle
- Betonmischung (C20/25) oder Aufschraubanker
- Schraubenschlüssel und Montagezange
Schritt 1: Planung und Absteckung
Messen Sie die geplante Zaunlinie ab und markieren Sie die Pfostenabstände. Bei Standard-2,50-m-Feldern empfiehlt sich ein Pfosten alle 2,50 m. Beachten Sie Grundstücksgrenzen und eventuelle Abstandsgebote Ihrer Gemeinde.
Tipp: Spannen Sie eine Richtschnur zwischen den Eckpfosten – so wird der Zaun garantiert gerade.
Schritt 2: Pfosten setzen
Graben Sie Löcher von mindestens 60–80 cm Tiefe (je nach Frosttiefe in Ihrer Region). Füllen Sie das Loch mit Beton, richten Sie den Pfosten mit der Wasserwaage aus und halten Sie ihn bis zum Abbinden des Betons.
Schritt 3: Matten montieren
Beim Klemmhalter-System schieben Sie die Halteklemmen von oben auf die Pfosten und legen die Matte ein. Beim Abdeckleisten-System schrauben Sie die Matten mit U-Bolzen fest – das ergibt ein saubereres Bild ohne sichtbare Klemmen.
Schritt 4: Eckpfosten und Abschlüsse
An Ecken und Enden setzen Sie spezielle Eckpfosten. Achten Sie darauf, pro Eckpfosten zwei zusätzliche Abdeckleisten einzuplanen.
Häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden
- Zu flache Pfosten: Mindestens 1/3 der Pfostenlänge muss im Boden verschwinden.
- Falsche Mattenhöhe: Messen Sie vom Boden bis zur Oberkante – nicht ab Pfosten.
- Kein Abstand zum Boden: 5–10 cm Bodenfreiheit verhindern Rosten durch Bodenkontakt.
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